„Da kann man ja überhaupt nicht mehr laufen!“

Am 23.07.2013 besuchte die Klasse 7a die Sonderausstellung „Verrückte Bilder – optische Wunder“ im Neuen Stadtmuseum in Landsberg. Verrückt waren durchaus einige Bilder, die wir dort bestaunen durften. Sie wurden uns als Anamorphosen vorgestellt. So nennt man Bilder, die nur unter einem bestimmten Blickwinkel oder mit Hilfe eines Spiegels zu erkennen sind. Nachdem wir einige dieser – auf den ersten Blick merkwürdig anmutenden – Gemälde begutachten durften, konnten wir sogar selbst solche Anamorphosen zeichnen.

In der Ausstellung lernten wir auch noch weitere interessante Details über die Wahrnehmung des menschlichen Auges kennen. So ist die Bandenwerbung im Fußballstadion gar keine echte Bande, sondern nur eine Frage der Perspektive! Ebenfalls überraschend ist die Sichtweise, in der wir in der frühesten Kindheit die Umwelt wahrnehmen. Sie kann mit einer Umkehrbrille simuliert werden, mit der das Laufen plötzlich sehr schwer fällt.

Auch die Bilder an der Kirchendecke sehen von Nahem verrückt aus. Nachdem wir über die Anfertigung solcher Deckengemälde informiert wurden, konnten wir uns als Abschluss vor Ort noch in der Heilig-Kreuz-Kirche von der Anwendung der optischen Wunder überzeugen. Dort ist ein Kreuz an der Decke zu sehen, das immer in die Richtung des Betrachters zu zeigen scheint.

optische wunder 1